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Kabeldiebstahl an öffentlichen Schnellladestationen ist ein wachsendes Problem, das Betreiber von Ladeinfrastruktur bundesweit vor erhebliche Herausforderungen stellt. Als Antwort auf diese Entwicklung statten wir unsere öffentlichen Schnellladestationen nun mit einem leistungsstarken Kabelschutzsystem aus.

Der Landesbetrieb Mess- und Eichwesen Nordrhein-Westfalen hat Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie in NRW, diese Woche zu einem Praxistermin an eine öffentliche Schnellladestation in Köln eingeladen. Vor Ort demonstrierte das Eichamt, wie die Eichung von Ladestationen in der Praxis abläuft – und warum sie unverzichtbar ist.

Wir haben die öffentliche Ladeinfrastruktur in Köln analysiert: von über zwei Dritteln der Wohngebäude aus lassen sich öffentliche Ladepunkte in unter fünf Minuten Fußweg erreichen. Es gibt also bereits eine gute flächendeckende Grundversorgung in Köln. Mit weiterem Hochlauf der Elektromobilität ist eine weitere Verdichtung öffentlicher Ladeinfrastruktur jedoch notwendig.

Bundesweit scheint derzeit die Zahl der Kabeldiebstähle an Schnellladestationen zuzunehmen. Für die Nutzerinnen und Nutzer der Ladeinfrastruktur bedeutet dies Einschränkungen und für die Betreiber einen hohen finanziellen Schaden. Auch an unseren Ladestationen in Köln ist ein deutlicher Anstieg von Fällen zu verzeichnen.

Seit jeher erheben wir beim Ad-hoc-Laden an unseren öffentlichen AC-Ladestationen nachts keine Blockiergebühr. So können Nutzerinnen und Nutzer ihr Elektrofahrzeug bequem über Nacht laden und morgens mit vollem Akku starten. Zum 1. August 2025 passen wir diesen gebührenfreien Zeitraum an. Künftig gilt: Zwischen 21 Uhr und 9 Uhr fällt an unseren öffentlichen AC-Ladestationen keine Blockiergebühr an.

In Pulheim bauen und betreiben wir neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Insgesamt zehn Standorte sind für die Pulheimer Stadtwerke im Stadtgebiet und der Umgebung geplant. Der erste Standort wurde im Mai an der Aquarena Pulheim in Stommeln eröffnet. Die weiteren Standorte werden in den nächsten Monaten umgesetzt.