Skip to main content
6. Oktober 2026

Ladebordsteine in Bergisch Gladbach

Öffentliche Ladeinfrastruktur für die Anlieger im Gewerbegebiet

In Bergisch Gladbach hat TankE an zwei Standorten in der Heinz-Fröling-Straße öffentliche Ladeinfrastruktur im Eigeninvest umgesetzt. Beide Standorte liegen im Gewerbegebiet Obereschbach im Südosten von Bergisch Gladbach, in der Nähe der Autobahn A4. Die Ladepunkte stehen öffentlich zur Verfügung und richten sich insbesondere an die im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen und weitere Anlieger.

Ladebordstein integriert in Bordstein
Ladebordsteine an der Heinz-Fröling-Straße in Bergisch Gladbach

Lademöglichkeiten ohne Verlust von Parkplätzen

An beiden Standorten sollten öffentliche Ladepunkte geschaffen werden, ohne die vorhandenen Parkmöglichkeiten am Straßenrand einzuschränken. Die örtliche Situation mit Längsparkplätzen ohne Gehweg stellte dabei besondere Anforderungen an die Integration der Ladeinfrastruktur.

Der Einsatz von Ladebordsteinen ermöglicht die Umsetzung der Ladepunkte innerhalb der bestehenden Parkflächen. Dadurch entfallen keine Parkplätze, und die Ladeinfrastruktur lässt sich in die vorhandene Situation des Gewerbegebiets integrieren.

„Mit dem Ladebordstein konnten wir die öffentliche Ladeinfrastruktur umsetzen, ohne die vorhandenen Längsparkplätze zu reduzieren. Die unmittelbare Nähe zu den Trafostationen und die vorgesehenen Leermodule ermöglichen dabei eine wirtschaftliche Umsetzung mit Option auf eine spätere Erweiterung.“ – Leszek Kowalski, Senior Projekt Manager, TankE GmbH

Ladebordsteine an zwei Standorten

TankE realisierte an jedem der beiden Standorte zunächst zwei Ladepunkte mit Ladebordsteinen. Insgesamt wurden damit vier öffentliche Ladepunkte umgesetzt. Zusätzlich wurden je Standort zwei Leermodule für eine zukünftige Erweiterung vorgesehen.

Die beiden Standorte wurden unmittelbar neben den vorhandenen Trafostationen geplant. Dadurch konnten kurze Wege zwischen der Stromversorgung und den Ladepunkten realisiert werden. Dies ermöglichte eine Umsetzung mit geringen Kosten für die Anbindung.

Der Ladebordstein nutzt vorhandene Flächen und stellt eine robuste, platzsparende Alternative zu einer herkömmlichen Ladesäule dar. Besonders an Standorten mit Längsparkplätzen bietet er die Möglichkeit, Ladeinfrastruktur umzusetzen, ohne zusätzliche Flächen zu beanspruchen oder bestehende Parkplätze entfallen zu lassen. Die Leermodule bereiten zudem eine mögliche spätere Erweiterung der Ladeinfrastruktur vor.

TankE übernahm das Projekt vollständig – von der Planung und dem Bau über die Inbetriebnahme bis zum laufenden Betrieb. Zum Leistungsumfang gehören außerdem das Backend, Monitoring, Abrechnung, Wartung und der technische Service.

Die Ladepunkte stehen öffentlich zur Verfügung und können mit allen gängigen Zugangsmedien genutzt werden: mit Ladekarten, über Apps oder registrierungsfrei per Ad-hoc-Laden.