Der Rheinmetall Ladebordstein
Robust. Platzsparend. Modular.
Mit seinem innovativen Ansatz macht der Ladebordstein jeden Bordstein faktisch zur Lademöglichkeit für Elektroautos. Durch die intelligente Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur und hohe ladetechnische Performance entsteht so eine vollwertige Alternative zur herkömmlichen Ladesäule. Insbesondere trägt der Ladebordstein dazu bei, das Problem des begrenzten Platzangebots sowohl in urbanen als auch in ländlichen Gebieten zu lösen und ermöglicht eine schnelle, flexibel erweiterbare sowie kostengünstige Installation neuer, öffentlich zugänglicher Ladepunkte.
Der Ladebordstein kann in der bereits vorhandenen Infrastruktur des öffentlichen Straßenraumes eingesetzt werden. Dies kommt wichtigen Themen wie der Wahrung von Sichtachsen, notwendigen freien Gehwegbreiten oder der Umsetzung von Denkmalschutz-Aspekten zu gute. Auch für Unternehmen aus Industrie und Gewerbe bietet der Ladebordstein optimale Einsatzmöglichkeiten auf Kunden- und Mitarbeiterparkplätzen sowie für das Laden der eigenen Flotte. Auch Logistik und Lieferverkehr profitieren von einer robusten Ladestation, die statt in einen Bordstein auch überfahrbar in den Boden eingesetzt werden kann.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten des Ladebordsteins
Ladebordsteine für Stadtwerke & Kommunen
Knappe Flächen, hohe gestalterische Anforderungen und der Anspruch an einen wirtschaftlichen Ausbau von Ladeinfrastruktur stellen Städte und Kommunen vor große Herausforderungen. Der Einsatz klassischer Ladesäulen führt dabei regelmäßig zu Konflikten mit Stadtbild, Verkehrsflächen und regulatorischen Vorgaben.
Der Ladebordstein kann in der bereits vorhandenen Infrastruktur des öffentlichen Straßenraumes eingesetzt werden. Dies macht aus jedem gewöhnlichen Bordstein eine vollwertige und zukunftssichere Alternative zur herkömmlichen Ladesäule. Dabei werden Sichtachsen gewahrt, notwendige freie Gehwegbreiten eingehalten und zudem Denkmalschutz-Aspekte berücksichtigt. Öffentliche Ladepunkte lassen sich so effizient, modular erweiterbar und wirtschaftlich realisieren – sowohl in urbanen als auch in ländlichen Räumen.
Ladebordsteine für Logistik & Lieferverkehr
Platzmangel, viele Fahrzeuge und hohe Anforderungen an Verfügbarkeit – in Logistik und Lieferverkehr gibt es große Herausforderungen beim Aufbau von Ladeinfrastruktur.
Der Ladebordstein löst genau dieses Problem: Unternehmen aus Logistik und Lieferverkehr profitieren von einer robusten Ladestation, die sowohl in einen Bordstein als auch überfahrbar in den Boden eingesetzt werden kann. Mit bis zu 22 kW Ladeleistung, niedrigem Aufbau und schneller Wartung durch austauschbares Elektronikmodul ist er ideal für Lieferwagen, Kurzstrecken-LKW und Flottenfahrzeuge mit täglicher Nutzung. Robust, platzsparend und jederzeit einsatzbereit.
Ladebordsteine für Industrie & Gewerbe
Begrenzte Flächen, unterschiedliche Nutzergruppen und der Wunsch nach einer langlebigen, wartungsarmen Ladeinfrastruktur stellen Industrie- und Gewerbestandorte vor besondere Anforderungen.
Der Ladebordstein bietet hier die passende Lösung: Für Unternehmen aus Industrie und Gewerbe bietet der Ladebordstein optimale Einsatzmöglichkeiten auf Kunden- und Mitarbeiterparkplätzen sowie für das Laden der eigenen Flotte. Mit bis zu 22 kW Ladeleistung, niedrigem Aufbau und robuster, überfahrbarer Bauweise fügt er sich nahtlos in bestehende Flächen ein. Effizient, platzsparend und zukunftssicher – ideal für den täglichen Einsatz im betrieblichen Umfeld.
Robustes und modulares Design
Technische Details des Ladebordsteins
- Bis zu 22 kW Ladeleistung, Eichrechtskonform
- Überfahrbar bis zu einer Achslast von 10 Tonnen
- Intuitive Einhandbedienung ohne Bordsteinkontakt
- Integriertes 4G-Modem und Ethernet
- Authentifizierung via RFID, QR-Code oder App
- Kühl- und Heizkonzept sowie gekapseltes Elektronikmodul (IP68) für zuverlässigen Betrieb bei jeder Jahreszeit und Witterung
- Einfache Wartung und schnelle Nachrüstung durch austauschbares Elektronikmodul
Ihre Vorteile mit TankE
- Wir sind nicht nur Lieferant für den Ladebordstein, sondern übernehmen auf Wunsch auch Planung und Bau sowie den laufenden kaufmännischen Betrieb und technischen Service
- Industrie- und Gewerbekunden, Logistikunternehmen und Flottenbetreiber, die Immobilienwirtschaft sowie Kommunen und Stadtwerke setzen bei Ladeinfrastruktur auf TankE
- Wir kennen den Ladebordstein bis in kleinste Detail: wir haben die weltweit ersten Ladebordsteine im öffentlichen Straßenraum installiert und mit einem Pilotprojekt die Weiterentwicklung der Ladebordsteine begleitet
FAQ zum Ladebordstein
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Der Ladebordstein ist platzsparend, barrierearm und unauffällig im Stadtbild. Er ermöglicht den schnellen und flächendeckenden Zubau von Ladeinfrastruktur und kann quasi überall verbaut werden. Der Ladebordstein wertet bestehende städtische Infrastruktur auf und bringt kaum zusätzliches Mobiliar in die Städte. Das verhindert Probleme bezüglich Restgehwegbreiten, Überbauverbote von Versorgungsleitungen, Störung von Sichtachsen und Denkmalschutz. Er ist robust, für Betreiber einfach zu installieren und zu warten und kann durch Pkw und Lkw an- und überfahren werden. Die Nutzer profitieren von hoher Verfügbarkeit und einfacher Bedienung.
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Selbstverständlich ist das Laden wie an anderen Ladestationen auch bei Regen möglich. Die Elektronikkomponenten sind gekapselt (IP68) und die Ladebuchse mit Dichtungen und Wasserabläufen versehen, sodass auch bei starkem Regen zuverlässig geladen werden kann. Sollte sich Wasser im Straßenzug stauen und einen sicheren Ladevorgang verhindern, wird der Ladevorgang über einen Wasserstandssensor unterbrochen, noch bevor der FI auslöst.
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Der Ladebordstein kann auch bei Hitze, Schnee und Eis zum Laden genutzt werden. Im Sommer wird der Effekt des kühlenden Erdreichs genutzt. Bei geringen Temperaturen um den Gefrierpunkt ist der Ladebordstein beheizt, sodass die Ansammlung von Schnee und Eis präventiv verhindert wird.
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Die Ladebordsteine können grundsätzlich auch von Personen mit Mobilitätseinschränkungen genutzt werden. Usability und Ergonomie wurden in internen Nutzerstudien unter Einbeziehung von Personen mit Mobilitätseinschränkungen, u.a. Knie-, Rücken- und Hüftleiden, umfangreich getestet. Das Feedback der Probanden war – u.a. durch die Möglichkeit der einhändigen Bedienung – sehr positiv. In einem öffentlichen Pilotprojekt konnten diese Erfahrungen in der Breite bestätigt werden. Zusätzlich gibt es erste Prototypen von Einsteckhilfen und Tests mit Menschen im Rollstuhl, die ebenfalls vielversprechend sind.
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Der Ladebordstein selbst integriert sich in die Städtische Infrastruktur wie ein normaler Bordstein und stellt somit keine zusätzliche Stolpergefahr dar. Dadurch, dass die Ladebordsteine der nächste am Fahrzeug gelegene Gegenstand auf dem Gehweg sind, können auf dem Gehweg liegende Kabel im Vergleich zu herkömmlichen Ladestationen sogar reduziert werden. Fahrzeugführer sind zudem verpflichtet, das Ladekabel ordnungsgemäß zu verlegen, sodass sich keine Stolperfalle ergibt. Der Ladestecker ist beleuchtet und nachts gut sichtbar.
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Die Kosten für den Ladebordstein sind abhängig vom konkreten Projektumfang. Grundsätzlich bewegen die Kosten sich auf einem ähnlichen vierstelligen € Niveau wie vergleichbare Ladestationen.
Neben dem Preis der Hardware sind auch die Kosten für den Installationsaufwand und die Wartungsintensität zu berücksichtigen. Bei der Installation lässt sich beispielsweise zunächst ein Hohlbordstein einbauen, in den später das Lademodul eingesetzt wird. Dieses wird dann über eine Schnellkupplung mit dem Versorgungskabel verbunden – eine einfache und effiziente Installation.
Erhebliche Kostenvorteile ergeben sich bei Serviceeinsätzen im Betrieb. Die Elektronikeinheit kann durch eine Person vollständig aus dem Bordstein entnommen und durch ein Austauschmodul ersetzt werden. Das reduziert die Wartungskosten deutlich und führt zu minimalen Ausfallzeiten.
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Grundsätzlich funktioniert ein Ladebordstein wie eine klassische Ladestation: Auto am Straßenrand oder auf dem Parkplatz direkt am Ladebordstein parken, mit Ladekarte, App oder Ad-hoc authentifizieren, Ladekabel einstecken und laden. Dabei lässt sich die Klappe des Ladeanschlusses berührungslos einfach mit dem Ladestecker öffnen. Der entscheidende Unterschied liegt in der Bauform: Die komplette Ladeelektronik des Ladebordsteins ist platzsparend in einen standardisierten Bordstein integriert.
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Sie können den Ladebordstein an mehreren Standorten im öffentliche Straßenraum in Köln testen. Unter anderem sind die Ladebordsteine bereits seit 2024 an der Klosterstraße 16 und der Dürener Str. 172 im Einsatz und seit 2025 zusätzlich an der Herbert-Lewin-Straße 5. Weitere Standorte befinden sich bereits in Planung oder im Bau. Die Nutzung erfolgt über die Ladekarten und Apps aller gängigen Anbieter oder registrierungsfrei über die Ad-hoc Ladung.
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Das Laden am Ladebordstein ist zum selben Preis wie an klassischen Ladestationen möglich. Beim Ad-hoc Laden wird der Preis durch den Betreiber festgelegt, bei TankE sind dies an öffentlichen Ladestationen derzeit 49 ct/kWh (Stand Januar 2026, weitere Informationen unter: Öffentliche Ladestationen). Bei der Nutzung von Ladekarten oder Apps externer Anbieter gelten stets die Tarife des von Ihnen gewählten Anbieters.
Unternehmen, die den Ladebordstein für das Laden Ihrer Flotte oder Kunden- und Mitarbeiterparkplätze einsetzen möchten, können den Preis für Ihre Nutzer zudem selbst festlegen.